A Dur Walzer


Inhaltsverzeichnis

  Curriculum Vitae Meiner Meinung nach
Hobby:  
Wiener Walzer & Volkstanz Kathreintanz-Knigge
Steirische Harmonika Spielweise Repertoire
Hackbrett  
Tanzfeste  
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Am 2004/11/23 aktualisiert
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A-Dur-Walzer hat einige andere Stückname, d.h. Elfenwalzer, Schlußwalzer, Mitternachtswalzer und Prieglwalzer. Folgende wunderbare Geschichte und die Griffschriftnoten von A-Dur-Walzer habe ich endlich von Herrn Franz Fuchs gekriegt. Ich möchte hier ihm herzlich "Danke schön" sagen !

Komponiert (geschrieben, wie wir vereinfacht sagen) hat ihn Hans Priegl, ich weiß die genauen Daten nicht, aber er lebte ungefähr 1900 bis 1975, war von Beruf Schuhmacher und hat seit ca 1920 bis fast zu seinem Tod für die Wiener Volkstänzer gespielt. Von ca 1955 bis 1975 hat mein Vater mit dem Priegl-Quartett mitgespielt. Das waren Hans Priegl, steirische Harmonika, Franz Fuchs sen, Klarinette, ? Bastl, Geige oder Baßgeige und ? Picardi, Kontragitarre. Ich selbst habe 1955 zum Tanzen begonnen, in Wien in der Fuhrmannsgasse, und da hat diese Musikgruppe mit Priegl und meinem Vater jeden Samstag zum Volkstanz gespielt, ca 100 bis 200 Leute haben jedesmal dazu getanzt. 1963 hab ich dann geheiratet, hatte nicht mehr Zeit, regelmäßig zu kommen, aber das Tanzlokal in der Fuhrmannsgasse wurde dann auch gesperrt, ist kurzzeitig übersiedelt in den 16. Bezirk, ich war nie da, diese Tanzgruppe mit Karl Heckl hat dann aber bald aufgehört. Das Priegl-Quartett hat dann noch bis  etwa 1975 immer wieder bei Volkstanzfesten oder diversen Tanzgruppen gespielt, bis die Mitwirkenden dann doch zu alt waren.
Legende weiß ich eigentlich nicht. Ich selbst habe dazu tanzen gelernt, Priegl hat ihn 1955 schon gespielt, und zwar jeden Tanzabend als Schlußwalzer.
Dafür hat Priegl viele andere Stücke geschrieben, die meisten erst nach 1955, aber genaues weiß ich nicht. Die Beteiligten sind ja schon alle lang tot. Etliche dieser Stücke spielen wir in meiner Musikgruppe, viele andere habe ich in Priegls Handschrift kopiert.

Bei den Lebensdaten von Hans Priegl habe ich im letzten Mail nur geschätzt - und natürlich danebengeschätzt. Geboren ist er am 23. 3. 1904 in Wien, seit 1922 spielte er in Wien zum Volkstanz, bis 1983. 1986 ist er dann gestorben. Mit meinem Vater spielte er gemeinsam von ca 1955 bis ca 1983, also durch etwa 28 Jahre.


(ichi)Nun mir ist es noch nicht klar, warum A-Dur-Walzer denn Elfenwalzer heißt. Elfen bedeutet Fee oder wie
engelhafte feenhafte elfenhafte schöne Melodie? Wer nannte so? Aber das stimmt doch!

Elfenwalzer war der Name, den Priegl selbst ursprünglich dem Walzer gegeben hatte. Er nannte ihn dann aber immer A-Dur-Walzer. Bei Musik gibt es bei uns häufig Phantasienamen, die kaum etwas bedeuten, aber schön klingen. Aber natürlich hat gerade dieser Walzer eine elfenhaft schöne Melodie.

 

Link nach dem anderen Walzerstück von Hans Priegl "BlondesMaedchen".